Portraits
eine Auswahl

Christel
Business Shooting
Jede Fotografin und jeder Fotograf entwickelt mit der Zeit eine eigene visuelle Handschrift.
Sie entsteht aus vielen Entscheidungen: Wie mit Licht gearbeitet wird, wie man Menschen begegnet, welche Situationen man auswählt und wie stark ein Bild inszeniert oder einfach beobachtet wird.
Gerade bei Portraits spielt diese Handschrift eine große Rolle. Ein Portrait ist nie nur Abbildung, sondern immer auch eine Interpretation. Perspektive, Lichtführung und der Moment des Auslösens entscheiden darüber, ob ein Bild distanziert wirkt oder Nähe zeigt, ruhig oder intensiv, beobachtend oder sehr direkt.
Melanie
Business Shooting

Die zentralen Gestaltungsmittel der Fotografie sind das Licht und der Moment. Das Licht bestimmt nicht nur die Helligkeit eines Bildes, sondern vor allem Stimmung, Kontrast und räumliche Wirkung.
Sehr hartes, direktes Licht beispielsweise erzeugt starke Kontraste und lässt viele Strukturen schnell flach wirken. Deutlich differenzierter wird das Bild bei diffusem Licht.
Ich arbeite gern möglichst mit dem vorhandenen Licht. Statt Szenen stark auszuleuchten oder zu inszenieren, versuche ich, den Moment zu finden, in dem Licht, Stimmung und Setting harmonieren und etwas entsteht, das ein Bild besonders macht.




"Peace is every step."
Esko


Kudos an Lena
Bewerbung
Im Rahmen eines Einsatzes der Barber Angels Nederland in Sittard (NL) entstand eine fotorafische Serie, die Menschen in einer Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose begleitet.
Im Zentrum steht die Haltung der Initiative: Begegnung auf Augenhöge, ohne Pathos, ohne Unterschiede.
Die Portraits zeigen Momente der Aufmerksamkeit und Präsenz. Menschen, die im Alltag oft übersehen werden, treten ins Blickfeld.


Yvonne
Business Shooting


Nicole

Nicole & Stefan
Business Shooting

Dieses Portrait gehört zu meinen persönlichen Lieblingsbildern.
Mich interessiert an Portraits vor allem Atmosphäre, Ausdruck und Charakter. Licht darf dabei reduzieren und lenken.
Das Bild funktioniert auch deshalb so gut, weil das halbe Gesicht im Schatten liegt. Diese Art der Lichtführung hat eine lange Tradition: Schon in der Malerei – etwa bei Caravaggio oder Rembrandt – wurden starke Hell-Dunkel-Kontraste eingesetzt, um Spannung, Tiefe und Präsenz zu erzeugen.
In der Portraitfotografie spricht man bei solchen Licht-Schatten-Kontrasten häufig von einer sogenannten Low-Key-Lichtführung.
Sie reduziert das Bild auf wenige hellere Bereiche und lässt vieles im Dunkel. Gerade dadurch entsteht eine sehr konzentrierte und intensive Wirkung: Ein Charakterportrait.

Lara

Sandra













